Innovationen – ein Erfolgsfaktor im Mittelstand
31. Mai 2013


Starken Mittelständlern gelingt es regelmäßig, sich mit Innovationen einen Marktvorteil zu verschaffen. Innovative Produkte und Dienstleistungen sorgen für Attraktivität und Wertschätzung beim Kunden. Regelmäßige Innovationen halten den Wettbewerb auf Abstand. Was mit Unternehmen geschieht, die auf diesem Gebiet nachlassen, kann man gut bei Nokia sehen… 

Am besten!

Ihre Marktstellung schwindet, nach und nach kommt es dann zu wirtschaftlichen Problemen. Gerade KMUs in unserer Hochpreisregion sind auf permanente Innovationen angewiesen.

Das Forschungsprojekt des IBO zur Erfolgs- und Zukunftsfähigkeit in der Region hat ergeben, dass sich starke Unternehmen durch kontinuierliche Innovationen einen deutlichen Kompetenzvorsprung erarbeiten, der danach in wirtschaftlichen Erfolg umgewandelt wird. Die schwachen Unternehmen hingegen betreiben Innovationen eher zufällig und oft nur durch Kunden getrieben.

Jedes KMU sollte diesen Erfolgsfaktor systematisch nutzen und Innovationen gezielt betreiben. Um dies zu unterstützen, gibt es Fördermöglichkeiten bei Land und Bund. Speziell für KMUs wurde das ZIM Programm (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des Wirtschaftsministeriums (BMWi) aufgelegt. Mit seiner Hilfe werden innovative Entwicklungen in Unternehmen und zwischen Unternehmen sowie mit Forschungseinrichtungen über mehreren Jahre finanziell bezuschusst. Es lohnt sich hier aktiv zu werden.

Wir konnten im Rahmen unseres FuE-Projektes immer wieder feststellen, dass Unternehmen, die die Fördermittel nutzen, sich in der Regel besser entwickeln als solche, die innovativ „im eigenen Saft“ schmoren. Innovationsprojekte mit anderen voran zu bringen, bietet viele Vorteile. Neben dem Dranbleiben und der gegenseitigen Verpflichtung zur Weiterentwicklung verlangt die Förderung den Unternehmen eine gewisse Systematik ab. Auch nach innen werden Innovationsprojekte von den Mitarbeitern positiv bewertet.

Obwohl diese Vorteile klar auf der Hand liegen, befinden sich die KMUs im Saarland bei der Nutzung der ZIM-Fördermittel auf dem letzten Platz, wie nachfolgende Grafik zeigt. Hier gibt es noch ein großes Potenzial zu schöpfen. Die Voraussetzungen in den von uns befragten KMUs sehen wir als gegeben an.

 

FM-nach-BL

BMWi Fördermittel ZIM Programm (Quelle: BMWi) 

 

Das IBO Institut bietet an dieser Stelle allen Projektpartnern seine Mitwirkung bei der Initiierung solcher FuE Förderprojekte an.

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“, sagte schon Lucius Annaeus Seneca und wollte uns damit Mut machen.