Abschied von Excel als Unternehmenssoftware – moderne, lizenzkostenfreie IT
22. September 2016


August/September: Terminal in der Fertigung

Zum Thema „Terminal  in der Fertigung“ haben wir unsere Kunden in die neuen Räumlichkeiten am Saarbrücker Innovationscampus eingeladen. In dem gemeinsamen Workshop wurden unsere aktuellen Entwicklungen für Terminals und mobile Lösungen in der Fertigung vorgestellt und diskutiert.

Aus der gemeinsamen Diskussion konnten wir viele Anregungen und Verbesserungsvorschläge erfassen und ein gemeinsames Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden entwickeln.

Terminal Workshop-03-2016

Trotz der Möglichkeiten die ein solches Terminal bietet, ist die Zurückhaltung unseres mittelständischen Kunden was das Thema anbelangt groß. Nichtsdestotrotz wurde von allen Teilnehmern die zukünftige Notwendigkeit erkannt und betont. Auf die Frage welche Erwartungen Sie an die Einführung des Terminals haben, antwortet Herr Schorr (Konstruktion Kunrath) „mir ist bewusst, dass Anfangs ein hoher Schulungsbedarf notwendig ist.“ Er sieht aber in der Lösung „ein Mittel um die Ist-Kosten besser zu erfassen“. So können bspw. aktuelle Prozesse, die sich noch auf Papier und viel manueller Erfassungsarbeit stützen, mit einer digitalen Terminallösung abgelöst werden. Beispiel hierfür ist die „gute alte“ Stundenkartenerfassungskarte.

Ähnlicher Meinung ist auch Herr Mann (Produktion Brabant&Lehnert). Er weiß, „dass das System kommen muss, um Prozesse zu vereinfachen und genauere Zahlen zu erhalten. Die Frage ist nur, wie detailliert das Terminal den Mitarbeitern anfangs zur Verfügung gestellt wird.“

Diese Bedenken können wir nachvollziehen und werden bei der Implementierung/Schulung darauf eingehen.

 

Mai/Juni/Juli: Es wird ernst

Die geplanten Anforderungen an die Bereiche Einkauf, Kommissionsverwaltung, Maschinenanbindung und Terminal werden umgesetzt. Erste Abteilungen fangen an produktiv zu arbeiten.

Um die Arbeit mit dem neuen System so einfach wie möglich zu gestalten, stellt ibo eine Schnittstelle zur Verfügung, die Daten aus den bestehenden Systemen in den KMU-Manager importieren. Insbesondere Informationen aus der Konstruktionsabteilung sind umfangreich und komplex und können so mit wenig Aufwand ins System importiert und genutzt werden. „Diese Methode erleichtert den Umstieg entscheidend“, so Herr Schorr.

Parallel dazu, beginnt die Einbindung des Maschinenparks von Kunrath an den KMU-Manager. Auf diese Weise werden u.a. Maschinenlaufzeiten und Betriebsstatus ermittelt und daraus ein Überblick über den Betriebszustand abgebildet.

Dies betrifft auch das Terminal. Rückmeldungen von Fertigungsaufträgen, Lagerbuchungen, Anwesenheitszeiten und Self-Services sind nach Einbindung ans System für die Mitarbeiter in der Fertigung nutzbar. Die Weiterentwicklung des Terminals wird im Rahmen eines gemeinsamen Workshops weiter definiert und abgenommen.

 

April: Ausflug in die neue Arbeitswelt

Das Testsystem wird den Key-Usern Marco Schorr (verantwortlich für Konstruktion und Arbeitsvorbereitung) sowie Marina Rublack (verantwortlich für Verwaltung) vorgeführt. Sie selbst wenden erste Schritte an, um sich ein Bild von der Benutzeroberfläche/Bedienbarkeit zu machen.

Wir möchten wissen, wie sie den Umgang mit dem KMU-Manager beurteilen. Seitens Frau Rublack hören wir:„ Gefällt mir“. Das wiederum gefällt uns.

Im Anschluss an den Ausflug in die neue Arbeitswelt wollen wir wissen, wie sie gefühlsmäßig mit der kommenden Einführung umgehen. Aktuell hoffen sie, dass der Weg nicht zu lang sein wird. Sie sind sich aber sicher, dass er sich lohnt. Die Notwendigkeit einer digitalen Umstellung ist da. Abläufe sind durchgängiger. „Allein der Umgang mit Systemen bringt einen vorwärts“, so Herr Schorr. Trotz vieler Vorteile auf technischer und Prozess-Ebene muss der Kunde bereit sein, sich dem Anbieter der Software zu öffnen. Vertrauen spielt dabei eine ganz große Rolle, nicht nur seitens Key-User sondern seitens des gesamten Teams. Im Mai findet eine Schulung in der Fertigung statt. Wir sind auf weitere Reaktionen/Meinungen gespannt.

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Februar/März: Erste Workshops und Pflichtenheft

Der erste Schritt nach dem Kickoff ist die Analyse der aktuellen Prozesse, um die Plattform mit integriertem ERP-, BDE- und DMS-System optimal auf das Unternehmen abzustimmen. In den ersten Wochen nach Projekt-Kickoff fanden mehrere Workshops mit den Key Usern und Abteilungsleitern von Kunrath statt. Die jeweiligen Prozesse wurden gemeinsam besprochen, Anforderungen formuliert und technische Schnittstellen identifiziert.

„Die Termine verliefen vorbildlich. Die Mitarbeiter von Kunrath waren sehr gut vorbereitet, haben für die Workshops wichtige Unterlagen zusammengestellt und sind mit guten Ideen in das Projekt gestartet. So konnten wir die Anforderungen an einem durchgängigen Beispiel besprechen und sogar erste Lösungen diskutieren.“, so Thomas Butterbach (ibo-Institut).

Im Nachgang zu den Workshops wurden die Anforderungen systematisch in einem Pflichtenheft zusammengefasst, welches im nächsten Schritt mit der Geschäftsleitung abgestimmt wird. Das Pflichtenheft beschreibt die Ausprägung des KMU Manager bei Kunrath und bildet die Grundlage für die weiteren Implementierungsschritte. Die nächsten Schritte können hier im Blog mitverfolgt werden.

 

Januar: Die Entscheidungsgrundlage

Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben und mit den Herausforderungen der Zukunft Schritt halten zu können, sollen die internen Abläufe optimiert werden. „Wir wollen den Schritt aus Excel in eine neue IT- Welt machen.“ so einer der Geschäftsführer, Günter Görgen.

Kunrath hat sich für die Businessplattform KMU-Manager entschieden. Diese ist auf die Strukturen eines produzierenden Unternehmens abgestimmt und lizenzkostenfrei. Innerhalb eines Jahres wird die Plattform in Werkzeugbau und Stanzerei implementiert und an die Anforderungen von Kunrath angepasst. Die einzelnen Schritte können Sie hier im Blog mitverfolgen.

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